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Stuttgart. Einen Führerschein hat Karolina Pliskova noch nicht – ihr Traumauto schon: Als Gewinnerin des Porsche Tennis Grand Prix erhielt die 26-jährige Tschechin neben Preisgeld und Weltranglistenpunkten als Hauptpreis einen Porsche 718 Boxster GTS. Im hochklassigen und spannenden Finale des Stuttgarter Traditionsturniers am Sonntag in der mit 4.500 Zuschauern erneut ausverkauften Porsche-Arena gewann sie 7:6(2), 6:4 gegen die starke Amerikanerin Coco Vandeweghe.

Zum Abschluss einer anstrengenden Arbeitswoche in Stuttgart gaben Karolina Pliskova und Coco Vandeweghe mit stimmungsvoller Unterstützung des Publikums noch einmal alles. Den ausgeglichenen ersten Satz holte sich die Weltranglistensechste im Tiebreak. Nach einem Break zum 3:2 im zweiten Durchgang und einer 5:2-Führung schien es vollends schnell zu gehen. Doch Coco Vandeweghe stemmte sich mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage, kämpfte sich noch einmal auf 4:5 heran. Karolina Pliskova, deren Viertelfinalmatch am Freitag gegen die French-Open-Siegerin Jelena Ostapenko erst nach Mitternacht zu Ende gegangen war, verspürte danach jedoch keine Lust mehr auf weitere Überstunden: Mit ihrem ersten Matchball machte sie nach 1:56 Stunden den zehnten WTA-Titel ihrer Karriere perfekt.

„Dieses Auto ist die beste Motivation“
„Das war ein sehr intensives Match. Und der Gewinn dieses tollen Autos ist die beste Motivation, jetzt endlich den Führerschein zu machen“, sagte Karolina Pliskova, bevor ihr Dr. Wolfgang Porsche, Aufsichtsratsvorsitzender der Porsche AG, den Siegerpokal überreichte und sie vom Porsche-Vorstandsvorsitzenden Oliver Blume im karminroten 718 Boxster GTS zum Siegerfoto auf den Centre-Court chauffiert wurde. „Ich war anfangs etwas zu langsam, doch nach dieser intensiven Woche war ich schon ziemlich müde. Auch mein Aufschlag kam nicht so gut wie sonst“, sagte die glückliche Siegerin und gratulierte ihrer Gegnerin zu einer fantastischen Turnierwoche. „Gegen Coco zu spielen, ist nie einfach. Sie gibt dir nicht viele Chancen. Die wenigen, die du bekommst, musst du nutzen.“

Daran hat sich Karolina Pliskova gehalten und damit eine für sie überaus erfolgreiche Woche in Stuttgart gekrönt, die am vergangenen Wochenende mit dem Einzug ihres tschechischen Teams ins Fed-Cup-Finale begonnen hatte. Der Sieg gegen Angelique Kerber hat ihr dabei viel Selbstvertrauen gegeben, wie sie sagt, und selbst die Niederlage gegen Julia Görges war wichtig: „Sie hat mir gezeigt, dass nicht alles von selbst geht und ich hart arbeiten muss, um Erfolg zu haben.“ Daran hat sie im Finale am Sonntag gedacht, als die Beine immer schwerer wurden, und das hat sie weiterkämpfen lassen und sie dazu gebracht, auch unter diesen schwierigen Bedingungen ihr bestes Tennis zu spielen. Das hat sich gelohnt. „Je länger das Match gedauert hat, desto besser habe ich mich gefühlt. Zum Schluss hin wurde meine Leistung zwar etwas wacklig. Doch das ist normal, wenn hinter dir ein so tolles Auto wartet.“

Starkes Turnier von Coco Vandeweghe
Auch wenn es für Coco Vandeweghe am Ende nicht zum Erfolg in Stuttgart gereicht hat – die Amerikanerin spielte ein tolles Turnier. Intensiv und aggressiv. Obwohl sie Sand nur am Strand mag, nicht auf dem Tennisplatz, wurde die Nummer 16 der Welt in der Porsche-Arena zum Schrecken der Top-10-Stars. Auf dem Weg ins Finale warf sie nicht nur die US-Open-Siegerin Sloane Stephens aus dem Rennen um den Porsche 718 Boxster, der als begehrtester Siegerpokal der WTA Tour die ganze Woche über auf einem Podest am Rande des Centre-Courts geparkt war. Auch durch die Nummer 1 der Welt Simona Halep ließ sich die 26-jährige Amerikanerin nicht aufhalten, und die Titelverteidigerin Laura Siegemund musste gegen sie ihren Traum vom zweiten Stuttgart-Sieg in Folge aufgeben.

„Ich hatte eine tolle Woche in Stuttgart und bin stolz auf meine Leistung. Das Publikum hat mich fantastisch unterstützt“, sagte sie und bedankte sich für diesen Rückhalt auf ihre Weise: Als irgendwann im zweiten Satz ihr Schläger kaputt war, schenkte sie das Racket spontan einem Fan in der ersten Reihe. „Für diese Leute spiele ich Tennis. Sie sollen an meiner Spielweise erkennen, dass ich meinen Traum lebe.“ Zum Schluss gab’s dann noch ein Versprechen: „Ich komme nächstes Jahr wieder und gewinne.“

Die Zuschauer in der Porsche-Arena quittierten diese Ankündigung der lässigen Blondine mit Standing Ovations und feierten dann mit Karolina Pliskova die verdiente Siegerin der 41. Auflage des Stuttgarter Traditionsturniers. Sie ist die erste tschechische Gewinnerin des Porsche Tennis Grand Prix. Die in der früheren Tschechoslowakei geborene Martina Navratilova, mit sechs Einzelsiegen Rekordhalterin beim Porsche Tennis Grand Prix, war bei ihrem ersten Erfolg 1982 bereits Staatsbürgerin der USA.

Anna-Lena Grönefeld und Raquel Atawo gewinnen Doppel
Schöner Erfolg für Anna-Lena Grönefeld: Die Spielerin des Porsche Team Deutschland hat zusammen mit ihrer amerikanischen Partnerin Raquel Atawo den Doppelwettbewerb in der Porsche-Arena gewonnen. Im Finale besiegten sie Kveta Peschke (Tschechien) und Nicole Melichar (USA) 6:4, 6:7(5), 10:5. Die Siegerinnen fahren jetzt auch Porsche – wenn auch nur auf zwei Rädern. Sie erhielten jeweils ein Porsche Bike RX, einen attraktiven Offroader mit High-End-Carbon-Rahmen im Look von Porsche Motorsport.

Asse für einen guten Zweck
Mit seiner Aktion „Asse für Charity“ unterstützte der Porsche Tennis Grand Prix auch in diesem Jahr gemeinnützige Organisationen. Für jedes im Turnierverlauf geschlagene Ass spendete Porsche 100 Euro. In diesem Jahr wurden 263 Asse geschlagen – und Porsche hat die Spendensumme auf 30.000 Euro aufgerundet. Sie ging zu gleichen Teilen an die Charity-Partner des Turniers, die Stiftung Agapedia, die Olgäle Stiftung für das kranke Kind und den Verein zur Förderung des Hospiz Stuttgart. Die Spendenschecks überreichte vor dem Finale Lutz Meschke, stellvertretender Porsche-Vorstandsvorsitzender und Mitglied des Vorstandes Finanzen und IT – unter anderem an Fußballstar Mario Gomez, der als Agapedia-Botschafter in die Porsche-Arena gekommen war.


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718 Boxster GTS: Kraftstoffverbrauch kombiniert 9,0 – 8,2 l/100km; CO2-Emission 205 – 186 g/km

29.04.2018

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